In Deutschland existieren derzeit etwa 436 Millionen Versicherungsverträge. Die gängigsten sind

KFZ-Haftpflichtversicherungen, 
Teil- und Vollkaskoversicherungen, Privat- und Berufshaftpflichtversicherungen, Tierhalterhaftpflichtversicherungen, Hausrat-, Gebäude-, Feuer-, Einbruchsdiebstahl und Raubversicherungen, Reisegepäck- und Reiserücktrittsversicherungen, Kranken-, Lebens- , Berufsunfähigkeits-, Unfall- und Rentenversicherungen, Transportversicherungen, Bauleistungsversicherungen, Rechtsschutzversicherungen.



Kommt es einmal zu einem Schaden, können die damit verbundenen Folgekosten und Forderungen leicht existenzbedrohende Ausmaße annehmen. Wähnt man sich in diesem Zusammenhang aufgrund einer im Vorfeld abgeschlossenen Versicherung oder einer bestehenden Versicherung des Unfallgegners zunächst auf der sicheren Seite, zeigt die Praxis, dass sicher geglaubte Versicherungsleistungen nicht selten ganz oder teilweise abgelehnt werden. Oftmals wird eine solche Leistungsverweigerung dann viel zu schnell hingenommen.

Aber auch wenn eine Ablehnung der Versicherungsleistung zurecht erfolgt ist, wird häufig nicht geprüft, ob Makler und Versicherungsvertreter bei Vertragsschluss die ihnen obliegenden Beratungspflichten ausreichend erfüllt haben. Insbesondere die bei Ablehnung einer Schadenzahlung dem Versicherungsnehmer oft zustehenden Schadensersatzansprüche gegen Makler und Vertreter werden in vielen Fällen nicht geltend gemacht.

Nachfolgend einige typische versicherungsrechtliche Situationen, in denen die Hinzuziehung eines spezialisierten Anwaltes ratsam sein kann:

 

Die Versicherung verweigert die Regulierung oder verzögert die Abwicklung,

Die Versicherung beruft sich auf argliste Täuschung oder Verletzung einer
 Obliegenheit,


Ihnen wird zu Unrecht eine Teilschuld oder aber das alleinige Verschulden zugewiesen. Notwendige Kosten (z.B. Mietwagenkosten) werden von der gegnerischen Versicherung nicht oder nicht vollständig anerkannt,

Bei Personenschaden wird nur ein sehr geringes Schmerzensgeld angeboten,

Der Versicherer beruft sich auf Unterversicherung und kürzt Ihren Versicherungsanspruch,

Der Gebäudeversicherer des Vermieters fordert von Ihnen als Schaden verursachendem Mieter eine Regresszahlung,

Ein Haftpflichtversicherer fordert von Ihnen eine Regresszahlung.

Hierbei handelt es sich nur um eine kleine Auswahl charakteristischer Fallgestaltungen. Tatsächlich kann das Hinzuziehen eines Anwaltes auch aus den verschiedensten anderen Konstellationen angezeigt sein.

Ich vertrete Sie in der ganzen Bundesrepublik Deutschland. Selten ist unbedingt erforderlich, dass zwecks Wahrnehmung von Terminen ein Rechtsanwalt vor Ort aufsucht wird. Die gesamte Schadenabwicklung kann ebenso schriftlich, telefonisch oder per E-Mail erfolgen. Sollte es zu einem Gerichtstermin kommen, kann bei großen Entfernungen ein Anwalt vor Ort mit der Wahrnehmung der Gerichtstermine beauftragt werden. Es ist mir jedoch ein großes Anliegen, Gerichtsverfahren gerade zu vermeiden und bereits im Vorfeld die für Sie bestmögliche und kostengünstigste Lösung zu finden. Dies ist gerade mit Versicherern auf der Gegnerseite in der Regel möglich, sofern man die üblichen Verhaltensweisen der Versicherer bei der Schadenabwicklung kennt und entsprechend zu berücksichtigen weiß.

Zu beachten ist, dass die Kosten eines Anwaltes im Falle eines Verzuges der Versicherung bei gleichzeitigem tatsächlichen Bestehen der Zahlungsansprüche von dieser übernommen werden müssen. Auch kann sich der Geschädigte im Rahmen der Abwicklung von KFZ-Schäden durch die Versicherung des Verursachers in der Regel darauf berufen, dass die Hinzuziehung eines Anwaltes erforderlich war, mit der Folge, dass die Anwaltskosten übernommen werden. Schließlich besteht auch die Möglichkeit der Kostenübernahme durch die eigene Rechtsschutzversicherung – sprechen Sie mich an, ich werde Sie gerne weitergehend beraten.

Hier finden Sie mich

Thomas Krause, LL.M.

Rechtsanwalt
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24103 Kiel

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